Copenhagen Harbour Race 2019

(Foto: Dorthe Jensen)

(Foto: Magnus Stoffels)

Wie fast schon traditionell, machte sich auch 2019 eine Gruppe aus U23-Ruderern Mitte Oktober auf den Weg nach Dänemark. Dort findet jedes Jahr das Harbour Race statt, eine Achter-Langstreckenregatta über 6.5 Kilometer, quer durch den wunderschönen Hafen. In diesem Jahr war unsere Gruppe durch die langen Semesterferien und Auslandsaufenthalte geschwächt, sodass unsere Teilnahme lange auf der Kippe stand. Glücklicherweise sind mit Linda, Magnus und Arne aus Kettwig, Neuss und Flensburg aber drei fantastische Ersatzleute eingesprungen, sodass wir die Regatta frohen Mutes in Angriff nehmen konnten. Während sich die Motivation am Morgen im Angesicht von nervigen Wellen noch in Grenzen hielt, bekam die ein oder andere Person am frühen Nachmittag bei deutlich nachlassendem Wind dann doch noch Lust, endlich an den Start zu gehen. Steuerfrau Julia hatte die ganze Mannschaft gut im Griff und brachte uns sicher über die Strecke – zusätzliche Motivation war gegeben, als wir bereits nach weniger als einem Kilometer die erste Mannschaft überholten.

Bei der abendlichen Siegerehrung war die Überraschung jedoch groß, als wir es wieder einmal aufs Treppchen geschafft hatten. Vor der Regatta wird für jedes Team ein Faktor ermittelt, mit welchem die Zielzeit am Ende multipliziert wird. Auf diesen wirken sich das Alter, sowie das Verhältnis zwischen Männern und Frauen im Boot aus, sodass eine faire Wertung möglich ist. Als verhältnismäßig junges Team erruderten wir von den acht Mixed-Achtern die schnellste Zeit, hatten aber auch einen hohen Wertungsfaktor. So freuten wir uns sehr, wie schon im letzten Jahr die Bronzemedaille überreicht zu bekommen. Beim anschließenden großen Essen im Vereinshaus (wo die Dänen wieder einmal mit ihrer schier grenzenlosen Gastfreundschaft beeindruckten) konnten wir das Rennen gemeinsam mit den anderen Teams aus Deutschland, Dänemark, Schweden und Norwegen bis in die späten Abendstunden Revue passieren lassen.